notifications
Leserbrief

Ja zum Parkhaus Dorfhalde

Zur Bezirksabstimmung vom 8. März

Warum muss die Debatte um das Parkhaus Dorfhalde so politisch sein? Liegt es daran, dass die Idee von der falschen Seite kommt, oder steht das Ego einzelner Amtsträger einer guten Sache im Weg? Kann man diesem sinnvollen und durchdachten Projekt nicht eine faire Chance geben und die politische Keule für einmal stecken lassen?

Seit Jahrzehnten sucht der Bezirk Küssnacht erfolglos nach einer mehrheitsfähigen Parkhauslösung. Nach der Fertigstellung der ersten Etappe der Südumfahrung wurden die Karten neu gemischt. Einige kluge Köpfe suchten innerhalb der neuen Rahmenbedingungen nach guten und realistischen Lösungen. Herausgekommen ist das Projekt Dorfhalde, das unter den neuen Voraussetzungen optimal zu sein scheint. Anstatt das Projekt mit vollem Elan zu unterstützen, versucht der Bezirksrat, es künstlich zu verkomplizieren, indem er es mit der Neugestaltung des Seeplatzes verknüpft. Dadurch verzögert er den Neubau entscheidend. Dies, obwohl die Voraussetzung «Einheit der Materie» nicht einmal ansatzweise gegeben ist. Den krönenden Abschluss dieser Gleichgültigkeit macht unser Bauvorsteher selbst, indem er sich im Interview mit dem «Freien Schweizer» zur Aussage hinreissen lässt, dass ihn ein Nein zum Planungskredit so gar nicht stören würde.

Das grosse Interesse am Projekt Parkhaus Dorfhalde stört nicht nur unseren Bezirksrat, sondern fördert auch Miesepeter zutage, die mit einem völlig unrealistischen Hosensack-Projekt versuchen, die Küssnachter Bevölkerung zu verunsichern. Dabei wissen sie selbst, dass das Projekt Räbmatt höchstens als Störmanöver taugen kann.

Lassen wir uns nicht von den Verunsicherungstaktiken täuschen! Mit einem Ja zur Ausgabenbewilligung für das Parkhaus Dorfhalde kommen wir endlich einen Schritt vorwärts und können unsere Infrastruktur entscheidend voranbringen.

Mehr aus dieser Gemeinde