Leserbrief

Hochdruckgebiet und Hochstapelei

Zum Leserbrief «Warten ist keine Klimapolitik» vom 11. Juli

Die derzeitige Wärme entstand und besteht wegen einer Omega-Lage in Mitteleuropa. Wenn sich ein starkes Hochdruckgebiet etabliert und von zwei Tiefdruckgebieten links und rechts flankiert wird, bleibt die Saharawärme in Mitteleuropa gefangen und viele Menschen leiden deswegen.

Im Osten Europas ist es keineswegs sehr heiss. Aber im Gegenzug schlägt die Kälte in Grönland zu. Der sommerliche Eisverlust in Grönland ist jetzt sehr gering oder ist gar zum Erliegen gekommen; darüber wird nicht berichtet. Klimawandel hin oder her.

Frau Franziska Elmer greift in ihrem Leserbrief Bundesrat Rösti an, weil er zu wenig Klimaschutz betreibe. Man kann Bundesrat Rösti für die Millionenspende an Elektrobusse in Thailand kritisieren. Thailand produziert den Strom zu über 90 Prozent fossil. Schilda lässt grüssen. Das ist klarerweise – nebst anderen Klimaschutzgrotesken – schlicht und ergreifend Klimaschutzhochstapelei mit Klimasteuern zu unseren Lasten.

Frau Elmer empfiehlt auch die Firma Climeworks als Innovation, die mit Millionenkosten CO 2 absaugen soll. Bei dieser Firma zeigt sich der Unterschied zwischen Versprechen und Realität. Viel Lärm um nichts. Schilda ist bei dieser Firma sehr nahe. Das Projekt in Island scheiterte. Climeworks muss sehr viele Leute entlassen, und viele Geldgeber werden ihren Einsatz verlieren.

Auch die Stadt Zürich als Klimaschutzvorreiterin hat ein Projekt für CO 2 -Abscheidung gestoppt, bevor Millionen versenkt werden. So nebenbei: Auch der Klimaplan des Kantons Schwyz enthält einige Schildbürgereien.