Mit Betroffenheit bin ich am Brand bei der Tankstelle in Oberarth vorbeigefahren. Der verletzten Person wünsche ich von Herzen eine gute und vollständige Genesung. Gleichzeitig hat mich etwas anderes sehr berührt: die Hilfsbereitschaft der Menschen vor Ort. Während eines solchen Ereignisses stehen oft die Bilder des Unfalls im Mittelpunkt. Doch ich durfte erleben, dass viele Menschen nicht einfach nur zuschauten oder weiterfuhren, sondern Verantwortung übernahmen und einander unterstützten.
Es wurde Wasser für die Einsatzkräfte gebracht; auch vom «Horseshoe» wurde dem Verkehrsdienst Wasser gebracht, und man spürte ein echtes Miteinander. Auch ich habe einem Feuerwehrmann, der sichtbar mit der grossen Hitze zu kämpfen hatte, Wasser und Traubenzucker gebracht. Es war nur eine kleine Geste, aber sie zeigte, wie wichtig es ist, aufeinander zu achten.
Gerade in einer Zeit, in der oft von Gleichgültigkeit die Rede ist, finde ich es schön zu sehen, dass Mitgefühl und Solidarität noch immer selbstverständlich sein können. Solche Momente machen Mut und zeigen, dass wir als Gemeinschaft füreinander da sind.

