Gemeinden mit tieferem Ausländeranteil haben die 10-Millionen-Begrenzungsinitiative deutlicher abgelehnt als jene mit höherem Ausländeranteil. Das scheint auf den ersten Blick widersprüchlich und befremdlich. Man kann das aber auch dahin gehend interpretieren, dass die Gemeinden mit tieferem Ausländeranteil die unbestreitbaren Probleme der Orte mit hohem Ausländeranteil prophylaktisch abwenden wollten und deshalb mehrheitlich mit Ja gestimmt haben.
Die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei, und die Nein-Angstmacher um Bundesrat Beat Jans müssen jetzt liefern. Weiterwursteln und den Kopf in den Sand stecken wie bisher geht einfach nicht mehr. Die Bilanz wird sich in den nächsten Wahlen spiegeln.
