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Leserbrief

Frau Badran lügt in der SRF-«Arena»

Zur SRF-«Arena» vom 10. April zum Thema Wohnungsnot

Ich möchte auf die jüngste Äusserung von Jacqueline Badran in der SRF-«Arena» eingehen, in der sie behauptete, dass die gestiegenen Mieten nicht durch die Zuwanderung verursacht worden seien. Diese Aussage ist nicht nur irreführend, sondern verkennt die Realität auf dem Wohnungsmarkt.

Zunächst einmal ist es unbestreitbar, dass die Zuwanderung einen direkten Einfluss auf die Nachfrage nach Wohnraum hat. Mit jedem neuen Zuzug erhöht sich der Bedarf an Wohnungen, was in allen Gebieten zu einem spürbaren Preisanstieg führt. Statistiken zeigen, dass Orte mit hoher Zuwanderung, als Erstes die Städte, in den letzten Jahren auch die grössten Mietpreissteigerungen verzeichnet haben.

Es ist daher wenig glaubwürdig, zu behaupten, dass die Zuwanderung keinen Einfluss auf die Mietpreise hat. Des Weiteren ist es wichtig, zu beachten, dass die Diskussion über Migration und Wohnraum oft politisch instrumentalisiert wird. Statt die realen Zusammenhänge zu benennen und Lösungen zu suchen, wird versucht, Bürgerinnen und Bürger zu verunsichern und Hass zu schüren, zum Beispiel auf Investoren.

Jacqueline Badran hätte diese Gelegenheit nutzen können, um offen über die Herausforderungen zu sprechen, die die Zuwanderung mit sich bringt, wie es beispielsweise der ehemalige Preisüberwacher, Badrans Parteikollege Rudolf Strahm, gemacht hat.

Ein ehrlicher Dialog über Zuwanderung und ihre Auswirkungen, nicht nur auf den Wohnungsmarkt, ist nötig. Anstatt die Augen vor den Tatsachen zu verschliessen, sollten wir Lösungen entwickeln und das Problem an der Wurzel packen. Die Zuwanderung erfolgt viel zu rasch und ist zu hoch. Zudem ist unser Wachstum hauptsächlich nur Umsatz, die Löhne pro Kopf sind unter Dauerdruck. Es ist an der Zeit, die Debatte sachlich zu führen und nicht mit Fehlinformationen zu arbeiten.

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