Der vorliegende, veröffentlichte Plan für die Realisierung des luxuriösen Bundesasylzentrums Buosingen in Goldau ist eine Provokation und zwingt uns als Rentnerehepaar zu folgenden Argumenten gegen das geplante Bauprojekt.
Die Sorge ist gross, dass eine Konzentration von abgelehnten Asylsuchenden zu einem Anstieg der Kriminalität führen könnte. Es wird angenommen, dass Personen, die sich illegal im Land aufhalten und deren Abschiebung bevorsteht, nicht motiviert sind, sich an Gesetze zu halten, da sie nichts mehr zu befürchten und zu verlieren haben und die abgelehnten Asylbewerber keine Perspektiven auf Integration haben, was zu Frust und sozialer Spannung führen kann und wird. Das Resultat davon ist vielleicht Vandalismus, Lärmbelästigung, Diebstahl, Einbruch und so weiter – und somit Konflikte mit der lokalen Bevölkerung. Das Sicherheitsgefühl der lokalen Bevölkerung wird damit stark beeinträchtigt.
Eine hohe Konzentration von Personen mit abgewiesenem Aufenthalt wird häufige Polizeieinsätze auslösen, was wiederum das Gefühl der Unsicherheit in den umliegenden Gemeinden verstärken wird.
Befürchtet wird, dass die lokale Polizeibehörde mit Kontrolle, Aufsicht und Überwachung des Asylzentrums Buosingen überfordert sein wird. Die Errichtung eines BAZ in Buosingen führt zu tiefgreifenden sozialpolitischen Veränderungen in der Umgebung. Die Bevölkerung hat sich mehrfach und deutlich gegen das Projekt ausgesprochen, insbesondere wegen Sicherheitsbedenken und der fehlenden demokratischen Mitsprache.


