Seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vor zwölf Jahren hätte das Parlament in Bundesbern Zeit gehabt, um die Probleme bei der Personenfreizügigkeit und im Asylbereich zu entschärfen. Nichts ist geschehen. Im Gegenteil: Die Probleme sind noch grösser geworden. Die Kosten für Mieten, Bauland, Energie et cetera haben sich im Verhältnis zu den Löhnen massiv erhöht. Die Staustunden haben sich mehr als verdoppelt. Die registrierten schweren Gewaltstraftaten haben sich ebenfalls verdoppelt.
Einen Wohlstandsgewinn, wie von den Boni-Manager-Verbänden behauptet, spürt ein Grossteil der Bevölkerung schon lange nicht mehr. Die Vorschläge der Linken sind bestenfalls Symptombekämpfung. Sozialer Wohnungsbau nützt nur einer kleinen Auswahl von Mietern und muss von der Allgemeinheit finanziert werden. Steuererhöhungen, wie von der SP vorgeschlagen, lösen das Problem nicht. Die meisten Zuwanderer kommen nicht wegen der tiefen Steuern, sondern wegen der hohen Schweizer Löhne und des grosszügigen Sozialstaats. Der Wohnungsmangel wird eindeutig durch die massive Zuwanderung verursacht.
Die Massenzuwanderung schadet dem Gemeinwohl in unserem Land. Es profitieren nur wenige Manager, Grosskonzerne und Immobiliengesellschaften. Diese Kreise wollen uns einreden, dass ohne Massenzuwanderung ein Chaos in der Schweiz entstünde. Das Gegenteil ist wahr: Die Massenzuwanderung schafft immer mehr chaotische Zustände. Es braucht nun den Druck der Stimmbevölkerung, damit die Politik etwas gegen dieses verantwortungslose Bevölkerungswachstum unternimmt. Stimmen Sie deshalb Ja zur Nachhaltigkeitsinitiative am 14. Juni.

