Leserbrief

Ein Gesamtpaket von Massnahmen

Zur Abstimmung über die Teilrevision Personal- und Besoldungsgesetz für Lehrpersonen vom 28. September

Ich gebe allen recht, die behaupten, dass der Lohn alleine nicht glücklich macht. Deshalb wollen wir im Kanton Schwyz den Lehrpersonenmangel mit einem Massnahmenpaket bekämpfen. 13 Massnahmen sind beschlossen worden, 2 davon kommen zur Abstimmung. Wir wollen keine generelle Lohnerhöhung und so wie in Luzern 20 Millionen für die Lohnzahlung investieren. Wir wollen mit «nur» 3 Millionen die traditionelle Lohnkurve anpassen: Die Junglehrer beginnen etwas höher als bisher, dafür flacht ihre Kurve mit den Jahren ab. Die regelmässige phasenbestimmte Steigerung wird verkleinert.

Diese Massnahme soll die Lehrpersonen von «unserer» PHSZ im Kanton halten. Es wird auch von der Reduzierung der «bürokratischen» Arbeit der Lehrpersonen geschrieben. Diese ist nicht einfach an eine andere Stelle zu delegieren, weil es das Wissen über die Klasse und deren Lernenden benötigt, um diese zu erledigen. Ansonsten müsste die Verwaltung pro Schule verstärkt werden, was auch wiederum Kosten verursacht. Bürokratieabbau für die Lehrperson ist nicht einfach umzusetzen. Zumindest habe ich bis heute noch keine praktikable Lösung dazu kennengelernt.

Also setzen wir endlich das so lange aufgebaute Massnahmenpaket um, damit wir unseren Lehrpersonen endlich ein klares Zeichen geben, dass wir ihre Arbeit schätzen und ihre Arbeitsbedingungen verbessern wollen und dadurch für sie ein vertrauenswürdiger Arbeitgeber werden. Die Volksschule wird dadurch qualitativ gestärkt, die Kinder und Jugendlichen werden optimal begleitet und ausgebildet, wovon auch die zukünftigen Abnehmerschulen und Ausbildungsbetriebe profitieren werden. Setzen wir als Schwyzer Bevölkerung ein Zeichen und setzen das Massnahmenpaket um für eine Qualitätssteigerung in der Schwyzer Bildung.