Leserbrief

Die Achse der Sturheit

Zum Artikel «Luxram: Heimatschutz attackiert Gemeinderat» vom 11. Juni
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Die Beteiligten bieten über Jahre Sturheit pur. Die Präsidentin des Schwyzer Heimatschutzes, Frau Isabelle Schwander, fordert den Gemeinderat auf, in den Ausstand zu treten. Ich fordere alternativ Frau Isabelle Schwander unverblümt zum Rücktritt auf.

Was erlaubt sich Frau Schwander? Sie hat diesen Missstand über weite Strecken selbst angezettelt. «Jeder kehre vor der eigenen Tür, und die Welt ist sauber.» Geflügelte Worte von Johann Wolfgang von Goethe. Der Gemeinderat hat für über eine Million Franken ohne Not und ohne Verfügung das Gelände der Luxram wegen Quecksilber saniert. Zuständig dafür wäre der Grundeigentümer, der wohl spekulativ dieses Grundstück gekauft hat. Diese Kosten wollte der Gemeinderat vom Kanton zurück. Ein Blick in die gesetzlichen Grundlagen hätte genügt, um zu erkennen, dass das nicht funktioniert. Das Verwaltungsgericht lehnte diese Forderung ab. Die Begründung folgt exakt der gesetzlichen Grundlage.

Vor zwölf Jahren wurde der Entwicklungsschwerpunkt Arth-Goldau ins Leben gerufen. Die Gemeinde Arth finanzierte dieses Projekt mit über 200’000 Franken. Dieses Geld ist weg, ohne sichtbares Resultat. Offenbar kämpft auch diese Gruppe mit Torheiten. Und jetzt steht endlich der Abbruch des Rigibahn-Depots auf dem Programm. Isabelle Schwander kann sich nun nahtlos diesem hässlichen Depot widmen. Die Achse der Sturheit bleibt uns wohl erhalten. Ist der Gemeinderat Arth überfordert?

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