In Krisen werden rechtspopulistische Parteien oft stärker. Das gelingt ihnen, wenn sie einfache Schuldige nennen: zum Beispiel Wölfe, Asylsuchende, kriminelle Ausländer oder die EU.
Die Folgen des Klimawandels werden dagegen oft verharmlost. Sie werden dargestellt, als seien sie schon immer normal gewesen. Doch der Klimawandel kostet viel Geld. Je länger wir mit Anpassungen warten, desto teurer wird es.
Die Frage ist, wie lange diese Strategie funktioniert: die Belastungen auf die Bürger abzuwälzen und ihnen Schuldige zu präsentieren. Etwa mit dem Versprechen: Wenn es im Kanton weniger Ausländer gäbe, wäre alles besser.
