Das Asylsystem, wie es derzeit praktiziert wird, ist nichts anderes als ein Tropfen auf den heissen Stein. Die Milliarden, die jährlich für die Unterbringung und die Versorgung von Asylsuchenden ausgegeben werden, ändern wenig an den zugrunde liegenden Problemen. Anstatt das System grundlegend zu hinterfragen und die Ursachen von Migration anzugehen, wird das Symptom behandelt. Wir pumpen jährlich enorme Summen in ein System, das weder nachhaltig noch zukunftsfähig ist.
In unserem Bezirk sollen nun noch mehr Mittel in ein teures Asylheim investiert werden, obwohl längst deutlich wird: Das System wird missbraucht. Der Anreiz, Asyl zu beantragen, hat sich von einem humanitären Akt hin zu einem wirtschaftlichen Geschäftsmodell entwickelt. Aufgenommene Asylsuchende bleiben oft viele Jahre in der Schweiz, ohne sich wirklich zu integrieren, und verursachen weiterhin Kosten für das soziale Netz. Der wahre Missbrauch findet nicht nur auf der Ebene der Asylbewerber statt, sondern auch innerhalb des Systems selbst. Statt in teure Neubauten und unnötige Infrastruktur zu investieren, sollten wir uns darauf konzentrieren, wie wir unser Asylsystem effizienter und gerechter gestalten können. Mehr Geld in diese Projekte zu stecken, ohne die zugrunde liegenden strukturellen Probleme zu beheben, ist eine Fehlinvestition. Deshalb empfehle ich ein klares Nein zum Luterbach-Asylheim am 18. Mai.

