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Leserbrief

2,2 Millionen rausgeworfen für Bushof

Zum geplanten Bushof in Schwyz

2,2 Millionen Franken für einen nicht behindertengerechten Bushof: Das ist nicht akzeptabel! Es wäre schön, wenn man für 2,2 Millionen Franken direkt in einen anderen Bus einsteigen könnte, ohne die viel befahrene Bahnhofstrasse überqueren zu müssen. Das jetzige Konzept Bushof ist alles andere als behindertengerecht. Der Schreiber Paul Bruhin, 92-jährig, weiss, wovon er spricht.

Haltestellen sind nicht ungefährlich. Mit dem heutigen Konzept Bushof müssten täglich mehr als 200 Personen die Bahnhofstrasse überqueren. Bei Erweiterung der Busstrecke Kaltbach würde sich die Anzahl noch verdoppeln. Es braucht unbedingt eine Verbesserung der Planung für den Bushof, bevor unser schwer verdientes Geld bei der Abstimmung für 2,2 Millionen Franken freigegeben wird.

Geschickte Architekten und Verkehrsplaner und die Gemeinde finden sicher eine bessere Idee für das bestehende Bushofprojekt. Erstens: Auf einer Seite der Bahnhofstrasse muss eine autofreie Zone sein, damit gefahrenfrei ein- und ausgestiegen werden kann. Wenn alle Bushaltestellen auf derselben autofreien Zone sind, entfällt auch die gefährliche Überquerung der viel befahrenen Bahnhofstrasse. Zweitens: Umsteigen und Buswechsel muss in einer autofreien Zone sein.