Serie «Alles im Fluss»

Wenn das unscheinbare Tilibächli verschwindet – und plötzlich zum reissenden Bach wird

Im Sommer führt es zeitweise kaum einen Tropfen, bei Starkregen kann es innert Kürze stark anschwellen: Das Tilibächli an der Grenze zwischen Zug und Walchwil zeigt, wie sich kleine Fliessgewässer mit dem Klima verändern. Und weshalb selbst ein Bach, der regelmässig austrocknet, für Hochwasserschutz und Natur wichtig ist.
Das Tilibächli fliesst genau an der Grenze zwischen Zug und Walchwil den Zuger-/Walchwilerberg hinunter.
Foto: Mathias Blattmann (Walchwil, 18. 8. 2026)
Seinen Anfang nimmt das unscheinbare Tilibächli im Gebiet «Twärfallen», einem Wies- und Weidelandstreifen der Gemeinden Menzingen und Walchwil. Dort entsteht es aus zwei vernässten Ried- und Waldflächen. Diese Feuchtgebiete können Niederschläge im Boden zurückhalten und speichern ...

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