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Süchtig in Zug
«Ohne die Opiatabgabe wäre ich wahrscheinlich gestorben» – Wo die Sucht nicht endet, aber das Leben trotzdem weitergeht
Die Zuger Opiatverschreibung gibt es seit 30 Jahren. Sie ermöglicht Menschen mit Suchterkrankung nicht nur ihre tägliche Dosis, sondern auch Halt im Alltag.
Zopa-Mitarbeiterin Fabia Tanner bereitet eine Spritze mit Diacetylmorphin vor, dem legalen, halbsynthetisch hergestellten Heroin.
«Ich spüre gar nichts.» Levin L. (Name geändert) sitzt in der Küche der Zuger Opiatabgabe (Zopa) in Baar und trinkt seinen zweiten Kaffee. Der Mitdreissiger kommt täglich, um seine Tabletten abzuholen: Diacetylmorphin, pharmazeutisch hergestelltes Heroin ...