Zuger Ombudsstelle

«Der Kanton Zug ist kein gewinnorientiertes Unternehmen»: Ombudsbericht deutet auf soziale Kälte im Kanton hin

Kein Sterbehospiz und zu wenig Personal und Räume für suchtkranke Menschen: Im Bericht der Zuger Ombudsstelle schimmern die Schattenseiten des prosperierenden Kantons durch.
Auch im reichen Kanton Zug gibt es Armutsbetroffene.
Foto: Archivbild: Werner Schelbert

Die Ombudsstelle des Kantons Zug (siehe Box) ist gefragt: 169 Fälle gingen im letzten Jahr bei ihr ein, das sind sechs mehr als im Vorjahr. Dies geht aus dem eben veröffentlichten Bericht für das Jahr 2025 hervor. Einleitend schreibt die Zuger Ombudsfrau Bernadette Zürcher dann auch von einer «hohen Nachfrage». Und der Ton scheint dabei nicht immer sanft zu sein: Zürcher stellt weiter fest, «dass vermehrt Beschwerden bei uns eingehen, die in fordernder Weise und anonym formuliert sind».

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