Zuger Justiz

«Das Schlimmste ist, keine Perspektive zu haben»: Was lange Strafverfahren mit Betroffenen machen

Am Zuger Strafgericht haben die Pendenzen einen Rekordstand erreicht, lange Verfahren sind die Folge. Der Blick hinter die Zahlen zeigt, was das Warten für Betroffene bedeutet, weshalb sich Verfahren verzögern – und wie die Justiz gegensteuern will.
Das Strafgericht Zug kämpft mit einer sehr hohen Pendenzenlast. Die Bearbeitungszeit der Fälle schätzt das Obergericht als «problematisch» ein.
Foto: Symbolbild: Volker Hartmann/dpa
Anfang April 2024 erfasste in Unterägeri ein Auto einen sechsjährigen Jungen. Nach dem tödlichen Unfall warteten die Eltern 14 Monate lang auf Klarheit darüber, ob der Unfallfahrer strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird. Am Ende wurde das Verfahren eingestellt.

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