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Jubiläum
«Solange wir noch die eigenen Zähne haben, machen wir weiter»: 60 Jahre Zuger Jagdhornbläser
Früher erklang das Jagdhorn nach einem erfolgreichen Abschuss, heute vor allem in Kirchen und bei festlichen Anlässen. Rudi und Charlotte Mathis haben diesen Wandel miterlebt. Doch wie lange kann die Tradition noch weiterleben?
Seit 60 Jahren pflegen die Zuger Jagdhornbläser die Tradition der Jagdmusik. Charlotte Mathis (vierte von rechts) und Gründungsmitglied Rudi Mathis (zweiter von rechts) sind seit sechs Jahrzehnten dabei.
Früher erfüllte das Jagdhorn im Wald einen ganz praktischen Zweck: Wurde ein Tier erlegt, wurde es mit einem bestimmten Signal «verblasen». So wussten auch die anderen Jäger, ob etwa ein Reh, ein Hase oder ein Hirsch erlegt wurde. Gleichzeitig erwiesen sie dem Tier damit die letzte Ehre.