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Hingeschaut: Verstummter Zeuge eines verschwundenen Zuger Vollgeläuts

Das Türmchen der spätgotischen Mariahilfkapelle bewahrt eine kleine Kostbarkeit, die fast verloren war: Die einzig erhaltene Glocke des alten Geläuts von St. Oswald war Toten-, Fest- und Wetterglocke zugleich. Sie ist verstummt, bleibt aber ein kleiner Glücksfall für die Zuger Kirchengeschichte.
Bis 1896 hing die kleine Glocke der Mariahilf-Kapelle im Turm der St.Oswaldkirche. Heute schweigt sie.
Foto: Matthias Jurt (Zug, 20.2.2026)

Die kleine Mariahilfkapelle ein paar Meter südöstlich der St.-Oswaldkirche steht etwas im Schatten von dieser. Doch ist sie ein kulturhistorisches Kleinod mit Geschichte und seit Frühjahr 2025 zudem Aufbewahrungsort des kostbaren Kirchenschatzes von St. Oswald. Erbaut um 1480, hatte die Kapelle bis zur Aufhebung des alten Stadtfriedhofes als Beinhaus gedient, seit etwa Mitte des 19. Jahrhunderts ist sie Gebetskapelle und Andachtsort.

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