Serie «Hingeschaut»

Winzig und unscheinbar: Der geflügelte Todesbote

Eine barocke Martyriumsszene des heiligen Andreas aus der Hand des Zuger Malers Johannes Brandenberg zeigt ein kleines, kaum erkennbares Detail mit Symbolgehalt. Dessen Interpretation lässt Spielraum offen.
Das Martyrium des hl. Andreas ist eines von 14 erhaltenen Gemälden in der Stiftskirche Beromünster aus der Hand des Zuger Barockmalers Johannes Brandenberg.
Foto: Andreas Faessler (Beromünster, 10. 12. 2025)

Mit Johannes Brandenberg (1661-1720) lässt sich einer der bedeutendsten Barockmaler der Zentralschweiz anführen. Nach der Ausbildung bei seinem Vater Thomas Brandenberg und einer Zeit der Wanderschaft erhielt der Zuger bald vom Kloster Einsiedeln mehrere Aufträge. Im Laufe seiner Karriere führte Johannes Brandenberg eine grosse Anzahl an kirchlichen und profanen Malereien aus.

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