28.01.2026, 18:54 Uhr
updateAktualisiert: 29.01.2026, 09:36 Uhr
Kristina Gysi
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Der 22. März 2024 hätte für Blerim L.* tödlich enden können. Der Tag war nur gerade dreieinhalb Stunden jung, als aus kurzer Distanz zwei Kugeln in den Körper des damals 34-Jährigen eindrangen. Ein Projektil blieb in seinem Rücken stecken und wurde in einer notfallmässigen Operation entfernt. Die zweite Kugel durchdrang den Körper von Blerim L. im Bauchbereich. Bereits schwer verletzt, flüchtete er vor dem Schützen und stürzte dabei drei Meter in die Tiefe. Mit letzter Kraft wählte er den Notruf. «Uf mich isch gschosse worde», soll er am Telefon gesagt haben.
