Stadt Zug

Stadtzuger Stimmbevölkerung sagt Ja zum Bebauungsplan Metalli

Die Stadt Zug hat über die Zukunft des allseits bekannten Metalli-Areals entschieden. Rund 57,8 Prozent der Stimmenden befürworten die Pläne, die unter anderem ein Hochhaus und neue Wohnungen vorsehen.
Impression aus der Luft: die aktuelle Ansicht des Metalli-Areals im Herzen der Stadt Zug.
Bild: Jakob Ineichen (Zug, 2. 6. 2026)

Abseits der nationalen Politbühne gab es am Sonntag auch eine kommunale Abstimmung zu einem umstrittenen Thema in der Stadt Zug: die Zukunft des Metalli-Areals im Zentrum der Stadt. Die Stadtzuger Stimmberechtigten haben entschieden: Sie nehmen den Bebauungsplan Metalli mit 57,77 Prozent Ja-Stimmen an. Die Stimmbeteiligung liegt bei 69,92 Prozent. Dies teilt die Bauchefin Eliane Birchmeier an einer Medienorientierung in der Stadtverwaltung mit.

Somit kann das 27'000 Quadratmeter grosse Areal weiterentwickelt und der im Jahr 1983 erlassene Bebauungsplan Metalli angepasst werden. Konkret soll an der Ecke Baarer-/Metallstrasse ein maximal 80 Meter hohes Wohnhaus entstehen, daran angrenzend ein rund 900 Quadratmeter grosser Platz mit direkter Verbindung zum Bahnhof. Künftig sollen sich auf dem Areal 160 Wohnungen befinden, davon 64 preisgünstige.

Geplant ist, dass knapp die Hälfte des bestehenden Gebäudes an der Baarerstrasse zurückgebaut wird. Der restliche Gebäudeteil soll um zwei Stockwerke aufgestockt werden, ebenso der Mittelbau und das Gebäude entlang der Industriestrasse. Dabei sollen laut der Besitzerin Zug Estates AG 85 Prozent der heutigen Bausubstanz erhalten bleiben, darunter die charakteristische überdachte Ladenpassage und der glasüberdachte Innenhof.

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