Zuger Kultur

Soloprogramm zum Jahresauftakt: Albor Rosenfeld interpretiert zwei Werke

In der Zuger Liebfrauenkapelle waren zwei gewichtige Werke für Violine von Johann Sebastian Bach zu hören. Das fand herzlichen Anklang beim Publikum.
Albor Rosenfeld in der Liebfrauenkapelle.
Foto: zvg (Zug, 3. 1. 2026)

Obwohl die Bachschen Werke für Violine und Cello solo weltbekannt sind, weiss man über ihre Entstehung sehr wenig. Sie erhielten nach vielen früheren Skizzen die endgültige Form im Jahr 1720 in Köthen, während jener Lebensphase, als der Komponist auf das Orgelspiel weitgehend verzichten musste. In der Satzfolge lehnen sie sich an Suiten an, die ursprünglich als Abfolge von Volkstänzen verstanden wurden. Obwohl Bach nie in Italien war, kannte er über Abschriften das dortige Musikleben. Vor allem Antonio Vivaldi und Arcangelo Corelli beeinflussten seinen Kompositionsstil.

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