Kanton Zug

«Zeitspiel»: Die Akten sind nun bei der PUK – aber das Vorgehen der Innendirektion sorgt für Kritik

Die Direktion des Innern hat die von der PUK verlangten Akten ausgehändigt. Ein Hin und Her hinter den Kulissen hatte zu Verzögerungen geführt.
Im Zentrum des Interesses: Die Zuger PUK mit Präsidentin Barbara Gysel (auf dem Podium links) orientierte Ende März ein erstes Mal die Öffentlichkeit über Ihre Arbeit.
Foto: Keystone/Urs Flueeler (Zug, 27. 3. 2026)

Als Ende März in Zug die im «Fall Oberägeri» (siehe Box) gebildete Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) zum ersten Mal an die Öffentlichkeit trat, liessen an der Medienkonferenz zwei ihrer Mitteilungen aufhorchen: Zum einen, dass für keines der insgesamt 15 PUK-Mitglieder eine Ausstandspflicht besteht (in den Monaten zuvor waren gegen mehrere PUK-Mitglieder Befangenheitsvorwürfe laut geworden). Zum anderen, dass die Direktion des Innern weiterhin zentrale Unterlagen zurückhalten würde – obwohl zu diesem Zeitpunkt seit Einsetzung der PUK Anfang Juli 2025 rund neun Monate vergangen waren und der Regierungsrat «konstruktive Mitarbeit» in Aussicht gestellt hatte.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-