ANDERMATT

«Woldmanndli» erinnern an die Wächter des Bannwaldes

Der Brauch geht auf das 14. Jahrhundert zurück und steht auf der Unesco-Liste der lebendigen Traditionen. Am Samstag, 25. Oktober, zogen die «Woldmanndli» vom Gurschen hinunter nach Andermatt und hielten damit eine jahrhundertealte Erinnerung wach.
Die «Woldmanndli» starteten beim Bannwald in Andermatt.
Foto: Ilona Schmid (Andermatt, 25. 10. 2025)

Alle Jahre am Andermatter Chilbi-Samstag ziehen einheimische Kinder und Erwachsene in Jutekleidern verkleidet zum Gurschenwald. Mit Kuhglocken oder schweren Treicheln beladen, kämpften sich einige den steilen Weg hoch. Dem einen oder anderen war der Krampf ins Gesicht geschrieben. So trug ein «Woldmanndli» eine Treichel hoch, die sicher 20 Kilo schwer war. Andere «Woldmanndli» fanden, dass es jedes Jahr anstrengender wird, mitsamt Treichel in den Bannwald zu ziehen, und man sehe, dass die Kondition nicht vorhanden ist.

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