Bauen und Wohnen

Mehr bezahlbarer Wohnraum in Kriens: Einwohnerrat nimmt Private in die Pflicht

Das Parlament fordert bei grossen Bauprojekten eine Mindestquote für gemeinnützige Wohnungen. Weiter begrüsst es Airbnb-Einschränkungen, entschärft diese aber leicht.
Im Gebiet Luzern Süd entsteht viel neuer Wohnraum – im Vordergrund ist die Nidfeld-Überbauung zu sehen.
Foto: Dominik Wunderli (Kriens, 26. 1. 2026)

Freie Wohnungen sind in Kriens Mangelware. Die Leerwohnungsziffer liegt seit Jahren unter einem Prozent, damit gilt gemäss Bundesamt für Wohnungswesen «Wohnungsnot». Eine Folge davon: Die Mieten steigen. Der Krienser Stadtrat will nun mit einem Bündel von Massnahmen dafür sorgen, dass mehr gemeinnütziger Wohnraum entsteht und bestehender Wohnraum geschützt wird; dies unter anderem durch starke Einschränkungen von Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb. Diese Massnahmen sind Teil des Gegenvorschlags zur Wohninitiative von Grünen und SP, der am Donnerstag im Einwohnerrat behandelt worden ist.

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