Prostitution

«Wissen ist der beste Schutz vor Ausbeutung» – Luzerner Verein wäre gerne Pflicht-Anlaufstelle

Kantonsrätin Melissa Frey-Ruckli verlangt mehrere Massnahmen für einen besseren Schutz von Prostituierten. Deren Interessen vertritt der Luzerner Verein Lisa. Er begrüsst eine von Freys Forderungen und vermisst schweizweit einheitliche Regelungen.
Eine Frau am Strassenstrich im Luzerner Industriequartier Ibach.
Foto: Bild: zvg

Gegen Gewalt und Unterdrückung im Sexgewerbe unternimmt der Kanton Luzern zu wenig, befindet Melissa Frey-Ruckli. Die Mitte-Kantonsrätin und Polizistin aus Buchrain hat darum zwei Motionen eingereicht, mit denen sie die Situation für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter verbessern will, wie unsere Zeitung kürzlich berichtete. Die geforderten Massnahmen: ein Sexarbeitsgesetz, für Prostituierte aus EU- und Efta-Staaten eine Quellensteuerpflicht sowie die Pflicht, nach der Einreise persönlich bei einer Kontaktstelle vorzusprechen, um eine behördliche Bestätigung zu bekommen. Als Beispiel für eine solche Kontaktstelle nennt Frey den Verein Lisa.

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