Finanzpolitik

Wirtschaft macht Druck: Luzerner Regierung soll schnell eigene OECD-Steuer erheben

Die Luzerner Regierung prüft noch immer, ob sie selber eine OECD-Zusatzsteuer einführen will. Wirtschaftsvertreter befürchten, dass Luzern die nötige Gesetzesänderung innert Jahresfrist nicht schafft – und fordern mehr Tempo.
Erhebt der Kanton Luzern keine eigene OECD-Zusatzsteuer, drohen Einnahmenausfälle von jährlich etwa 100 Millionen Franken.
Foto: Symbolbild: Urs Flüeler/Keystone

Grosse international tätige Firmen mit einem Umsatz ab 750 Millionen Euro sollen in jedem Land mindestens 15 Prozent Steuern bezahlen. Dazu hat sich die Schweiz mit etwa 140 weiteren Staaten schon vor Jahren bekannt. Das Projekt der Mindestbesteuerung stammt von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und wurde vom Schweizer und Luzerner Stimmvolk im Juni 2023 mit einem Ja-Stimmen-Anteil von fast 80 Prozent gutgeheissen.

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