Ukrainer in Luzern

«Wir alle hoffen, dass der Krieg bald endet»

Vitalii Chepaikin landet mit seiner Familie eher zufällig in Luzern. Er findet bald einen Job und spricht mittlerweile gut Deutsch. Seine Ehe jedoch zerbricht.
Vitalii Chepaikin, fotografiert am Nationalquai in Luzern. Er floh kurz nach Kriegsausbruch und lebt nun im Wesmlinquartier.
Foto: Pius Amrein (Luzern, 7.2.2026)

Kurz nachdem der Krieg ausgebrochen ist, entschliessen sich Vitalii Chepaikin und seine Frau, die Ukraine zu verlassen, um die Familie in Sicherheit zu bringen. Als Vater von drei Kindern darf er ausreisen – Männer mit nur zwei Kindern müssen im Land bleiben. Doch die Familie kommt nur langsam vorwärts. «Die Autobahnen waren voll», erinnert sich der heute 39-Jährige. Nach sechs Tagen erreichen sie am 11. März 2022 Luzern. Hier wohnt eine Tante, die mit einem Schweizer verheiratet ist und ihnen anbietet, bei ihr zu bleiben. Die erschöpfte Familie nimmt das Angebot an, anstatt wie geplant weiterzureisen.

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