Von 10'700 eingelegten Stimmzetteln bei der Wahl des Landammanns und der Frau Landesstatthalter waren am 8. März in beiden Fällen mehr als 4000 Wahlzettel leer oder ungültig. «Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, dass solche Wahlen die Urner Stimmbevölkerung kaum mobilisieren», schreibt die SP Uri in einer Mitteilung. Sie regt deshalb eine Diskussion über das Wahlverfahren an: Eine Möglichkeit wäre, dass der Landrat die Wahl vornimmt. Der Wahlvorschlag müsste aber vom Regierungsrat kommen, wie die SP Uri festhält. «Zielführender wäre vermutlich, wenn der Regierungsrat die Wahl intern vornehmen würde und nicht die Amtsjahre berücksichtigt, sondern jene Personen wählt, die am geeignetsten sind.»
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