«Weisch nu?»

Als die Gästival-Seerose blühte, verblühte und schliesslich verschrottet wurde

Sie stand im Zentrum von 200 Jahren Gastfreundschaft Zentralschweiz. Am Ende einer Odyssee wurde die Seerose dann 2018 verschrottet. Die Reaktionen waren unterschiedlich.
Die Seerose machte vom 25. Juni bis zum 12. Juli 2015 Halt vor Stansstad.
Foto: Urs Flüeler/Keystone (Stansstad, 25. 6. 2015)

Das Symbol von 200 Jahren Gastfreundschaft in der Zentralschweiz war monumental. Eine 800 Quadratmeter grosse Seerose aus Stahl mit 38 Metern Durchmesser und über 12 Metern Höhe bot auf ihrer Plattform Platz für 700 Personen. Vier einklappbare Blütenblätter dienten als Tribünen mit insgesamt 465 Sitzplätzen. In der Mitte der Rose stand eine Bühne. Diese rund 500 Tonnen schwere schwimmende Plattform bildete das Herzstück der 90-tägigen Feier Gästival im Sommer 2015. Zwischen dem 29. Mai und dem 20. September legte sie in Luzern, Alpnachstad, Brunnen, Stansstad und Flüelen für zwei bis drei Wochen an. Alles Orte, die sich an der rund 120 Kilometer langen Route des Waldstätterwegs befanden. Dieser wurde ebenfalls als Schweizer Kulturweg neu lanciert.

Weiterlesen?

Dieser Inhalt ist nur mit einem Digital-Abo sichtbar.

Abo

Digital ohne E-Paper

1 Monat für
CHF 19.-

monatlich kündbar

Gedruckt & Digital mit E-Paper

1 Jahr für
CHF 394.-