Im Herbst 1949 verbreitete sich in Zug die Nachricht und war eine Sensation. Dem Zuger Bürger Walter Rudolf Hess werde der Nobelpreis für Physiologie und Medizin verliehen! Zuvor hatte er bereits von der Universität Bern (1934) und Genf (1944) je einen Ehrendoktor erhalten. Das Nobelpreiskomitee ehrte Hess für die «Entdeckung der funktionellen Organisation im Zwischenhirn zur Koordination der Wirksamkeit innerer Organe». Dieses Forschungsthema klang etwas kompliziert, und Hess hatte rund ein Vierteljahrhundert dafür geforscht.
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