Serie «Zug in der Fremde»

Der erste und einzige Zuger Nobelpreisträger: Wie Walter Rudolf Hess Medizingeschichte schrieb

Walter Rudolf Hess (1881–1973), Bürger der Stadt Zug, bekam 1949 den Nobelpreis für seinen Forschungen im Bereich Medizin. Hess lebte und forschte in Deutschland, England und schliesslich an der Universität Zürich.
Trotz viel Forschung für einen Spass zu haben: Walter Rudolf Hess mit seinem Papagei Jocko.
Foto: Valavanis 2019

Im Herbst 1949 verbreitete sich in Zug die Nachricht und war eine Sensation. Dem Zuger Bürger Walter Rudolf Hess werde der Nobelpreis für Physiologie und Medizin verliehen! Zuvor hatte er bereits von der Universität Bern (1934) und Genf (1944) je einen Ehrendoktor erhalten. Das Nobelpreiskomitee ehrte Hess für die «Entdeckung der funktionellen Organisation im Zwischenhirn zur Koordination der Wirksamkeit innerer Organe». Dieses Forschungsthema klang etwas kompliziert, und Hess hatte rund ein Vierteljahrhundert dafür geforscht.

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