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Altdorf

Von der Wegwerfgesellschaft zur Kreislaufgesellschaft

Zwei Veranstaltungen zeigen, dass ein sparender Umgang mit Ressourcen sowohl in der Bevölkerung wie in der Wirtschaft diskutiert und gelebt wird.

Energie und Ressourcen sparen, Abfallmengen vermindern und im Idealfall eine «Zero-Waste»-Produktion: Das beinhaltet eine Kreislaufwirtschaft. Letzte Woche zeigte eine Infoveranstaltung in Altdorf die Idee dahinter auf und zeigte denkbare Lösungsansätze. Der Anlass stiess laut einer Mitteilung der Einwohnergemeinde Altdorf auf reges Interesse.

Die Basis 57 betreibt eine Zander-Zucht in Erstfeld und stellte ihr Geschäftsmodell vor. Vor Ort war auch die Symbergy GmbH, die mittels eines Prototyps ihrer geplanten Hydroponik-Anlage veranschaulichte, wie künftig das nährstoffreiche Abwasser der Fischzucht zum Gemüseanbau genutzt werden soll. Beide Unternehmen beantworteten bereitwillig die vielen Fragen der anwesenden Personen und es entstanden interessante Diskussionen.

Flohmarkt und Schallplattenbörse

Gleichzeitig sei auf dem Unterlehn der Altdorfer Flohmarkt und die Schallplattenbörse durchgeführt worden. Trotz anfänglichen Regenwetters und kalter Temperaturen hielten die wetterfesten Standbetreiberinnen und -betreiber gut gelaunt ihre Verkaufsgegenstände feil. Allmählich versiegte der Regen und lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und es kam die gewohnt heitere Marktstimmung auf.

Die über 30 Marktstände zeigten eindrücklich auf, dass sich immer mehr Menschen von der reinen Wegwerfgesellschaft abwenden und mit dem Weitergeben von Gegenständen deren Nutzungsdauer verlängern wollen. Die Energie- und Umweltkommission, die den Event organisierte und durchführte, freut sich über die gelungenen Anlässe und bedankt sich bei allen Beteiligten. Der nächste Flohmarkt findet am 13. Mai 2023 statt. (pd/nke)

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