Stadt Zug

Villa «Unterer Frauenstein»: Nur das Volk kann den Kauf noch retten

Nach dem GGR-Nein zum Kauf der Villa «Unterer Frauenstein» durch die Stadt Zug lanciert ein Komitee eine Volksinitiative. Doch es gibt Fragezeichen.
Der Grosse Gemeinderat sagte Nein zu einem Kauf. Nun wird die Villa «Unterer Frauenstein» an der Artherstrasse Gegenstand einer Volksinitiative.
Foto: Matthias Blattmann (Zug, 11. 7. 2025)

«Lehnt der Rat das Geschäft ab, ist es tot», sagte Philip C. Brunner, SVP-Parlamentarier und Präsident der Geschäftsprüfungskommission (GPK) am Dienstagabend im Grossen Gemeinderat der Stadt Zug. Und so sollte es nach einer langen und engagierten Debatte schliesslich kommen: Das Stadtzuger Parlament schickte einen Beschlussentwurf des Stadtrates zum Kauf der Villa «Unterer Frauenstein» mit 20 Nein- zu 15 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen bachab. Heisst: Ein Kauf der im Jahr 1850 erbauten klassizistischen Villa und des dazugehörigen 5500-Quadratmeter-Anwesens für 44 Millionen durch die Stadt Zug ist vom Tisch.

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