Stadt Zug

Hier verbrachte Philipp Etter die Freizeit mit seiner Grossfamilie: die spannende Geschichte der Villa «Unterer Frauenstein»

Um ihren Kauf scheiden sich aktuell die Geister: die Villa «Unterer Frauenstein» oder oft auch «Etter-Villa» genannt. Doch der Zuger alt Bundesrat Philipp Etter hat hier nie gelebt. Warum aber wird die Liegenschaft immer wieder mit ihm in Verbindung gebracht? Ein Blick in die Vergangenheit.
Aus dem Familienalbum: Familie Etter vor der Villa «Unterer Frauenstein» im Jahr 1929. Hinten: Ehefrau Maria Etter-Hegglin und Philipp Etter. Vorne ihre Kinder: Alois (6), Agnes (3), Monika (4), Philipp (9) und Josef (7).
Foto: Quelle: Staatsarchiv Zug

Die 1849 erbaute Villa «Unterer Frauenstein» an der Artherstrasse in der Stadt Zug ist seit einer Weile in aller Munde. Nicht nur wegen ihrer gut erhaltenen Schönheit im klassizistischen Stil und dem grünen Paradies auf rund 5'500 Quadratmetern um sie herum. Grund dafür sind hauptsächlich die Kaufpläne des Zuger Stadtrats, der die Liegenschaft für satte 44 Millionen Franken übernehmen möchte. Doch er hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht: An seiner Februar-Sitzung versenkte der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug (GGR) den Beschlussentwurf des Stadtrates zum Kauf der Villa mit 20 Nein- zu 15 Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen.

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