Luzerner Kantonsspital

Verwaltungsratspräsident zum neuen Spitalgesetz: «Hat keine direkten Auswirkungen auf den Spitalbetrieb»

Früher hat sich das Luzerner Kantonsspital vehement gegen die Gesetzesänderung ausgesprochen. Jetzt relativiert der oberste Spitalchef Martin Nufer die pointierten Aussagen der einstigen Spitalleitung.
Martin Nufer (Mitte) und Gesundheitsdirektorin Michaela Tschuor pflegen einen offenen Austausch, wie der Verwaltungsratspräsident der Luks-Gruppe betont. Hier sind sie an der Pressekonferenz zu sehen, als Nufer als Nachfolge von Ulrich Fricker (links) vorgestellt wurde.
Foto: Boris Bürgisser (Luzern, 26. 9. 2024)

Die Luzerner Bevölkerung hat entschieden – und so wird Tatsache, wogegen sich das Luzerner Kantonsspital (Luks) einst gesträubt hatte. Das neue Spitalgesetz verpflichtet das Luks dazu, an den Standorten Luzern, Sursee und Wolhusen eine Grund- und Notfallversorgung anzubieten. Gemeint sind damit die Fachbereiche Innere Medizin, Allgemeine Chirurgie, Gynäkologie/Geburtshilfe, Anästhesie, Intensivüberwachungspflege sowie eine 24/7-Notfallstation. Wollen Spitalführung und Regierung davon abweichen, müssen sie zuerst das Parlament konsultieren.

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