11.03.2026, 20:33 Uhr
updateAktualisiert: 11.03.2026, 17:41 Uhr
Simon Mathis
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Eine Banküberweisung hat die Stadtluzerner SVP in die Krise gestürzt. Am 10. Juli 2023 transferierte der damalige Parteipräsident und Kantonsrat Dieter Haller 25'000 Franken vom Bankkonto der Partei auf sein persönliches Konto. Damals kandidierte Haller als Stände- und Nationalrat. Eine Woche später zahlte er das Geld wieder zurück. Im August 2024 machte SVP-Mitglied Yves Holenweger diesen Vorgang publik. Haller wehrte sich zunächst gegen die Vorwürfe, legte dann aber noch im selben Monat alle seine politischen Ämter nieder. Der «Whistleblower» Holenweger wurde später an einer emotionalen Mitgliederversammlung aus der Partei ausgeschlossen. Allerdings ist dieser Entscheid noch nicht rechtskräftig, da Holenweger ihn angefochten hat.
