Gesang

Chaos und Kosmos: Der Zuger Chor Cantori Contenti tritt mit einem synästhetisch überwältigenden Konzert auf

Das in der Kirche St. Johannes aufgeführte multidimensionale Projekt «Vers la flamme» verbindet klassische Chormusik, Videokunst und astrophysikalische Texte – nach einer Idee des Dirigenten Davide Fior.
Ein Erlebnis für die Sinne: Das Konzert der Cantori Contenti in der Kirche St. Johannes.
Foto: Alexandra Wey (Zug, 14. 3. 2026)

Synästhesie wird als «gekoppelte Wahrnehmung» bezeichnet: Ein Sinnesreiz löst automatisch und unwillkürlich einen weiteren, zusätzlichen Sinneseindruck aus. Wenn Buchstaben oder Zahlen vor dem inneren Auge Farben erzeugen, wenn Töne süss schmecken, ist Synästhesie am Werk: Mehrere Sinneseindrücke vermischen sich zu einer Wahrnehmung. Synästhesie kann ein bewusst eingesetztes Kunstmittel sein, das Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten verschmilzt. Das Erlebnis ist jeweils mehr und etwas anderes als die Summe der Einzeleindrücke – und lässt sich kaum in Worte fassen.

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