«Auf die Werbung reingefallen!» – das war in meinem linksliberalen Elternhaus ein geflügeltes Wort. Immer dann, wenn sich jemand für ein Markenprodukt entschied statt für die ungelabelte Discounter-Variante, fiel dieser Satz. Dass eine Marken-Nougatcreme einem Heranwachsenden schlicht besser schmecken könnte, wurde ignoriert. Werbung galt als unmoralisch, manipulativ und perfide.
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