Serie «Hingeschaut»

Geschenktes Knochenfragment verleiht einem Zuger Wallfahrtsort Popularität

Herzstück der Verena-Kapelle oberhalb Zug ist ein dunkel marmorierter Schrein, der eine vielverehrte Verena-Reliquie birgt. Sie war einst eine Schenkung aus Zurzach, wohin Zug enge Verbindungen pflegte.
Der Reliquenschrein steht über der Mensa des Hochaltars, flankiert von zwei Altarpyramiden.
Foto: Andreas Faessler (Zug, 26. 11. 2025)

Die St.-Verena-Kapelle oberhalb Zug, ein markanter Bau am alten Pilgerweg nach Einsiedeln, gehört zweifelsohne zu den auffälligsten und auch schönsten Kleinsakralbauten der weiteren Region. Die Geschichte der Kapelle reicht ins 17. Jahrhundert zurück, als hier nach einer wunderbaren, der heiligen Verena zugeschriebenen Heilung um 1660 eine gesteigerte Verehrung der Patronin einsetzte. Nach dem Abbruch von zwei verfallenen Heiligenhäuschen entstand um 1704 die heutige Kreuzkuppelkirche nach Plänen des Einsiedler Architekten Caspar Moosbrugger.

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