ALTDORF

«Sind nicht mehr geübt, genau hinzuhören»: Der Urner Hör- und Erlebnisweg wird zehn Jahre alt

Seit zehn Jahren macht der Urner Hör- und Erlebnisweg das Hören spielerisch erfahrbar. An der Jubiläumsfeier wurde deutlich, dass es dabei nicht nur um Geräusche geht, sondern auch um Sensibilisierung, Beratung und den Umgang mit Hörminderungen.
Toni von Büren und Irena Zurfluh haben den Urner Hör- und Erlebnisweg vor zehn Jahren ins Leben gerufen.
Foto: Bild: Ilona Schmid (Altdorf, 20. 6. 2026)

Wer den Pfad vom Altdorfer Fremdenspital hinauf zur Seilbahnstation Eggberge spaziert, taucht in eine akustische Erlebniswelt ein. Am Samstag, 20. Juni, feierte der Urner Hör- und Erlebnisweg sein zehnjähriges Bestehen. «Oft sind wir nicht mehr geübt, genau hinzuhören», stellte Initiandin und Präsidentin von Pro Audito Uri, Irena Zurfluh, fest. Sie forderte die Besucher auf, bewusst die Augen zu schliessen. Der rund zwei Kilometer lange Spaziergang regt an dreizehn Stationen die Wahrnehmung an. Mit Installationen wie Hörtrichter, Ohrenskulptur oder Telefonröhren wird das Gehör spielerisch geschärft. Besondere Faszination wecken die grossen Flüsterspiegel, bei denen man über 25 Meter hinweg geflüsterte Worte mühelos verstehen kann.

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