Mit jugendlichem Elan ins neue Jahr

URI ⋅ Am Urner Neujahrskonzert im Theater Uri stellt Cellist Christoph Croisé seine Virtuosität unter Beweis.

07. Dezember 2019, 05:11

Mit Cellist Christoph Croisé und dem Eurasian Soloists Chamber Orchestra unter der Leitung des Berliner Dirigenten Jakob Lehmann kann man im Theater Uri das neue Jahr beginnen. Junge Musikerinnen und Musiker werden das Urner Publikum am 1. Januar auf das neue Jahr einstimmen.

Zum Konzertprogramm gehören einige Klassiker: Peter Tschaikowskys «Rokoko-Variationen» im Stil Mozarts zählen zu seinen populärsten konzertanten Werken. Er liebte auch die sentimental lyrischen Melodien wie im «Nocturne für Violoncello». Von Pablo Casals erklingt «El cant dels ocells», ein altes Volks- und Weihnachtslied aus Katalonien. Joseph Haydns «Konzert für Violoncello Nr. 2» ist eines der wenigen Werke aus der Zeit der reifen «Wiener Klassik».

Komposition von Paganini beendet das Konzert

Ein Highlight im Konzertsaal ist das Werk «Zigeunerweisen» von Pablo de Sarasate, wie die Veranstalter in einer Medienmitteilung schreiben. Beendet wird das Urner Neujahrskonzert mit «Variationen über ein Thema von Rossini», komponiert von Niccolò Paganini.

Jakob Lehmann, geboren 1991, tritt als Geiger, Konzertmeister, Kammermusiker und Dirigent in Erscheinung. 2014 gab er sein Debut als Operndirigent mit einer Produktion des Werkes «Dido and Aeneas» von Henry Purcell. Lehmann gründete 2015 Eroica Berlin, ein Kammerorchester, das aus jungen Musikerinnen und Musikern besteht und Lösungsansätze für das Problem des Aussterbens des klassischen Konzertpublikums sucht. 2017 übernahm er das Dirigat für Konzerte beim Australian Romantic and Classical Orchestra in Sydney und Melbourne.

Von 2015 bis 2019 arbeitete er eng mit Anima Eterna Brugge als Konzertmeister, Kammermusiker sowie Dirigent zusammen. Nach dem Konzert anlässlich des diesjährigen Heidelberger Frühlings war zu lesen: «Dirigent Jakob Lehmann entwickelte einen immer durchsichtigen Klang und setzte auf zügige Tempi, mit denen er die stupende Virtuosität und musikantische Spielfreude des Orchesters eindrucksvoll zur Geltung bringen konnte. Darüber hinaus machte er es dem Hörer leicht, die musikalischen Strukturen nachzuvollziehen.»

Die musikalische Kultur ist grenzenlos

Das Eurasian Soloists Chamber Orchestra besteht aus jungen Musikerinnen und Musikern. Sie stammen aus verschiedenen eurasischen Ländern und kamen in der Schweiz zusammen, um ihre Kulturen und Aufführungsschulen zu teilen. Sie glauben fest daran, dass es für die schönste Sprache der Welt, wie sie die Musik sehen, keine Grenzen gibt. Im März erschien die neue CD des Cellisten Christoph Croisé und dem Eurasian Soloists Chamber Orchestra.

Freunde der Klassik dürfen sich auf ein unvergessliches und qualitativ hochstehendes Urner Neujahrskonzert 2020 mit Christoph Croisé und dem Eurasian Soloists Chamber Orchestra unter der Leitung des Berliner Dirigenten Jakob Lehmann freuen, versprechen die Veranstalter. (cts)


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