URNER TIERWELT

Uri und seine Tierwelt im Wandel der Zeit

Mit der «Zoologia des Urnerlandes» schlägt die Naturforschung eine Brücke über fast zwei Jahrhunderte. Was Karl Franz Lusser 1834 über die Tierwelt in Uri festhielt, hat Urs Wüthrich ins Heute eingeordnet und ergänzt.
Walter Brücker (Projektbeteiligter), Peter Spillmann, Urs Wüthrich und Casparina Aschwanden (Projektbeteiligte, Naturkundliche Sammlung der Kantonalen Mittelschule Uri) (von links) präsentierten das Buch (von links). (Altdorf, 16. 3. 2026)
Foto: Veronika Rojek

«Wenn ein Buch zwei Autoren hat, ist das nichts Ungewöhnliches.», begrüsste Peter Spillmann, Präsident der Naturforschenden Gesellschaft Uri, die rund 100 Gäste der Vernissage. Doch im Fall der «Zoologia des Urnerlandes» trenne die beiden Autoren eine Zeitspanne von rund 150 Jahren. Der eine, Altdorfer Naturforscher Karl Franz Lusser (1790–1859), verfasste bereits 1834 eine umfassende Beschreibung der Urner Tierwelt und hielt darin rund tausend einheimische Arten fest. Seine handschriftlichen Aufzeichnungen schlummerten lange im Staatsarchiv, bis sie vor wenigen Jahren wiederentdeckt wurden.

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