«Wenn ein Buch zwei Autoren hat, ist das nichts Ungewöhnliches.», begrüsste Peter Spillmann, Präsident der Naturforschenden Gesellschaft Uri, die rund 100 Gäste der Vernissage. Doch im Fall der «Zoologia des Urnerlandes» trenne die beiden Autoren eine Zeitspanne von rund 150 Jahren. Der eine, Altdorfer Naturforscher Karl Franz Lusser (1790–1859), verfasste bereits 1834 eine umfassende Beschreibung der Urner Tierwelt und hielt darin rund tausend einheimische Arten fest. Seine handschriftlichen Aufzeichnungen schlummerten lange im Staatsarchiv, bis sie vor wenigen Jahren wiederentdeckt wurden.
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