Landrat

Regierung setzt bei der Talentförderung weiterhin auf Einzelfalllösungen

Der Kanton Uri will vorerst keine eigenen Talent- oder Sportklassen schaffen. Obwohl jedes Jahr rund zwei Dutzend Jugendliche ausserkantonale Förderangebote besuchen, sieht der Regierungsrat im bestehenden System mit individuellen Lösungen und Kooperationen keinen Handlungsbedarf.
Für junge Talente gibt es im Kanton Uri keine Leistungszentren.
Foto: Symbolbild: Andrea Stalder

Der Kanton Uri macht zu wenig, um junge Talente zu fördern. Das schrieb Mitte-Landrat Ruedi Wyrsch (Flüelen) in einer kleinen Anfrage an die Urner Regierung im Mai. Im Kanton würden strukturell verankerte Angebote auf der Volksstufe oder der Sekundarstufe fehlen. Die Folge davon sei, dass talentierte Jugendliche – sei es in Sport, Musik oder Gestaltung – auf ausserkantonale Institutionen ausweichen würden. Für den Kanton Uri bedeute das einen «Abfluss an jungen Leistungsträgern und Potenzial».

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