Uri

«Plötzlich war ich eingeschlossen» – Unwetter hinterlässt im Isenthal tiefe Spuren

Wo sonst klares Bergwasser ruhig talwärts fliesst, donnerten diese Woche gewaltige Wasser-, Schlamm- und Geröllmassen in die Urner Täler.
Die private Brücke zum Heimet Schwäntlen wurde wie eine Zündholzschachtel weggerissen. Eine Leiter hilft, über den Bach nach Haus zu kommen.
Foto: Josef Schuler

Innerhalb weniger Minuten verwandelten sich am Dienstag, 7. Juli, die Bäche unter dem Gitschen in reissende Ströme. Sie rissen Strassenstücke weg, unterspülten Bachverbauungen, zerstörten Brücken und lagerten tonnenweise Kies, Holz und Geschiebe auf Land und Wegen ab. Besonders hart traf es das Kleintal – ein Gebiet, das noch über lange Zeit die Spuren dieses aussergewöhnlichen Unwetters tragen wird.

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