Kanton Luzern

Jäten anstatt vergiften: Kampagne will Alternativen gegen Unkraut fördern

Um Grashalme, Moos oder Löwenzahn auf befestigten Flächen zu bekämpfen, dürfen keine Pestizide eingesetzt werden. Auch biologische Mittel sind nicht erlaubt.
Umweltfreudliche Variante gegen unerwünschten Bewuchs zwischen Pflastersteinen: Der Fugenkratzer.
Foto: zvg

Wenn Unkraut zwischen Pflastersteinen oder Moos am Randstein wächst, ist der Griff zum Pestizid zwar nah, aber nicht erlaubt. Darauf macht der Kanton Luzern in einer Mitteilung aufmerksam. Vom Verbot betroffen sind sämtliche Siedlungs- und Verkehrsflächen, die zehn Prozent des Kantonsgebiets abdecken. Werden darauf Pestizide eingesetzt, können die Mittel mit dem Regenwasser in die Gewässer gelangen. Für sauberes Trinkwasser und Gewässer sei es wichtig, dass keine solchen Stoffe ins Wasser gelangen. «Denn einmal im Gewässer gefährden sie nicht nur die Trinkwasserqualität, sie beeinträchtigen auch Pflanzen, Tiere und die gesamten Ökosysteme.»

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