Kommentar

Umstrittener innerkantonaler Finanzausgleich: Im Dezember muss Luzern der Balanceakt gelingen

Reiche Gemeinden unterstützen mit Hilfe des Kantons arme Gemeinden. Was einfach tönt, ist hochkomplex, wie sich jetzt in Luzern zeigt. Trotzdem drängt die Zeit für eine Zwischenlösung.
Luzern will den innerkantonalen Finanzausgleich in zwei Schritten revidieren.
Foto: Symbolbild: Manuela Jans-Koch

Der Begriff Luxusproblem war am Dienstag im Luzerner Kantonsratssaal oft zu hören. Schliesslich muss der innerkantonale Finanzausgleich nur deswegen angepasst werden, weil die Steuereinnahmen heute und in den nächsten Jahren so stark sprudeln. Der Haken: Die Gemeindekassen werden nicht gleichmässig gefüllt. Bliebe der Finanzausgleich unangetastet, würden sich die Aufwendungen des Kantons und der finanzstarken Gemeinden laut Angaben der Regierung praktisch verdoppeln.

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