Ufhusen

Was mit einem Amtszwang begann, endet nach zehn Jahren mit Wehmut – und Erleichterung

Renate Gerber-Schär gibt Ende April ihr Gemeinderatsamt ab. Sie blickt auf eine spannende und lehrreiche Zeit zurück, die manchmal auch ihre Tücken hatte.
Renate Gerber im Sitzungszimmer des Gemeindehauses Ufhusen.
Foto: Pius Amrein (Ufhusen, 1. 4. 2026)

Den Moment vergisst sie nicht mehr: Als Renate Gerber-Schär am 5. Juni 2016 überraschend in den Gemeinderat von Ufhusen gewählt wurde, sei viel auf sie eingeprasselt. Damals gab es für die Gemeinderatsersatzwahl keine offiziellen Kandidierenden. So kam es, dass Renate Gerber mit 38 Stimmen im zweiten Wahlgang das beste Resultat erzielte und per Amtszwang für die FDP in der Exekutive von Ufhusen Einsitz nehmen musste. Zwei Tage vor dem denkwürdigen Augenblick habe sie bereits geahnt, dass ihr Name auf einigen Wahlzetteln auftauchen könnte. «Ich sagte dann halt, dass ich es machen würde, wenn es denn so wäre.» Und so kam es dann auch.

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