Stadt Zug

Überbauung bewilligt: Biohof Zug verliert Land beim Salesianum – und kritisiert die Stadt

Der Verlust des Landwirtschaftslands aufgrund der geplanten Überbauung ist gemäss dem Betreiber des Biohofs Zug ein schwerer Einschnitt. Er fühlt sich in den politischen Prozess des Bauprojekts nicht genügend eingebunden.
Auf dem Biohof Zug werden Flächen beim Salesianum bewirtschaftet. Diese Aufnahme stammt aus dem Sommer 2022.
Foto: Alexandra Wey (Zug, 4. 8. 2022)

Viel Grün umgibt das Salesianum am Zugersee, wo die Betreibenden des Biohofs Zug mehrere Felder bewirtschaften. Noch. Denn durch den bevorstehenden Bau von acht Häusern auf dem Areal wird der Betrieb Kulturland verlieren, das direkt an sein Gehöft grenzt. «Ein schwerer Einschnitt», sagt Hofbetreiber Felix Niederberger auf Anfrage. Genau diese Nähe nämlich sei entscheidend, um Gemüse, Obst und Beeren in Bio-Qualität zu produzieren: Sie ermögliche kurze Wege, effiziente Abläufe und eine direkte Versorgung des Hofladens.

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