Obwalden

Tumlibach Wysels Vermächtnis gibt den Tieren und der Natur eine Stimme

Atemloses Staunen und grosse Begeisterung löste die Ausstellung «Zum Greifen nah» bei den 100 geladenen Gästen eine Woche vor der Eröffnung im Sportcamp Melchtal aus.
Der Präsident des Vereins, Peter Lienert, in der Ausstellung «Zum Greifen nah» mit einer Besucherin.
Foto: Marion Wannemacher (Melchtal, 10. 5. 2025)

Ein Gämschi schaut dem Besucher verwundert in die Augen, ein riesenhaftes Uhu-Weibchen greift sich im Sturzflug seine Beute, einen Marder. Mit seinen Tierpräparaten hat Alois Rohrer, genannt «Tumlibach Wysi» aus Melchtal, einen Moment im Leben der verendeten Tiere für die Ewigkeit festgehalten. Kurz vor seinem Tod setzte er sich mit dem ehemaligen Wildhüter Hans Spichtig, dem ehemaligen Kantonsoberförster Peter Lienert sowie Sepp Kathriner und Freddy Tschanz zusammen und besprach mit ihnen, dass sein Lebenswerk, Tierpräparate aus 40 Jahren Schaffen, der Nachwelt erhalten bleiben sollten.

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