Zuger Geschichte

Schwarzer Freitag am Zugerberg: Tramunfall von 1926 fordert drei Todesopfer

Am 15. Januar 1926 verunglückte ein Tramwagen der Linie Zug–Schönegg bei der Talfahrt schwer. Drei Menschen verloren ihr Leben, mehrere wurden verletzt. Der Unfall gilt als erstes tödliches Ereignis im öffentlichen Verkehr des Kantons Zug.
Das Unglück vor 100 Jahren gilt als erstes seiner Art im Bereich öffentlicher Verkehr im Kanton Zug.
Foto: Polizeifoto/Staatsarchiv

Im Frühjahr 1907 nahmen die Zugerbergbahn sowie eine elektrische Zubringer-Strassenbahn vom Bahnhof Zug nach Schönegg ihren Betrieb auf. Somit war der Zugerberg als Ausflugsziel bequem und direkt von der Stadt her erreichbar. Die Zuger Berg- und Strassenbahn (ZBB) war eine eigene Gesellschaft und hatte mit den sechs Jahre später in Betrieb gegangenen Elektrischen Strassenbahnen (ESZ) nach Menzingen und ins Ägerital nichts zu tun. 1959 ist die Tramlinie nach Schönegg eingestellt worden.

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